
„Eine visionäre Wiener Klangkultur“
Die Presse, 18. Oktober 2024
Ein Beitrag über das Nova Orchester Wien und die Orchesterkultur, die Walker in Wien aufbaut.
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Dirigent
„Ein unwiderstehliches Gespür für ausgedehnte Spannungsbögen und großes Pathos.“Klassik begeistert
Biografie
Der in Wien lebende Dirigent William Garfield Walker wird vom Online-Magazin Klassik begeistert für „ein unwiderstehliches Gespür für ausgedehnte Spannungsbögen und großes Pathos“ gerühmt.

Als Chefdirigent des Nova Orchester Wien leitet Walker ein Orchester von neunzig Musikerinnen und Musikern aus mehr als dreißig Ländern. Das Orchester, dem Die Presse eine „visionäre Wiener Klangkultur“ bescheinigt, tritt regelmäßig im Musikverein und im Wiener Konzerthaus auf. Sein Repertoire reicht von Bruckner, Mahler und Schostakowitsch bis zu Werken des 20. und 21. Jahrhunderts, darunter österreichische Erstaufführungen.
Unter Walkers Leitung hat Nova im Rahmen von Bruckner 200 mit der Internationalen Bruckner-Gesellschaft zusammengearbeitet und ist Kulturpartner von UNICEF Österreich geworden. Im November 2026 dirigiert er Mahlers Vierte Symphonie und Schönbergs Erste Kammersymphonie im Wiener Konzerthaus in einem Konzert zum 125-jährigen Bestehen der Universal Edition. Im Jänner 2027 dirigiert er Bruckners Siebte Symphonie im Großen Saal des Musikvereins in einem Konzert der Jeunesse.
Walker war Staff and Cover Conductor an der Lyric Opera of Chicago und Solti Conducting Fellow an der Washington National Opera.

Er erhielt viermal den Sir Georg Solti Foundation U.S. Career Assistance Award sowie den Ersten Preis des American Prize in Conducting in der Kategorie Berufsorchester. Mitglieder der Wiener Philharmoniker wählten ihn für das AAF/Faber Fellowship bei den Salzburger Festspielen aus.
Als Dirigent arbeitete er unter anderem mit der Sofia Philharmonic, der Janáček-Philharmonie Ostrava, dem Bucharest Symphony Orchestra, der Orquesta Reino de Aragón, dem Symphony Orchestra of the Balearic Islands, dem Cabrillo Festival Orchestra und dem Wiener Concert-Verein. Seine Aufnahme mit dem Wiener Concert-Verein im Wiener Musikverein erschien bei Solo Musica.
Walker studierte Dirigieren in Wien und vertiefte seine Ausbildung bei Paavo Järvi, Neeme Järvi, Vladimir Fedoseyev, Jorma Panula und Michail Jurowski. Von Riccardo Muti für die Italian Opera Academy beim Tokyo Spring Festival ausgewählt, arbeitete er mit Muti an Verdis Attila.
Vor seinem Weg zum Dirigieren war Walker international als Cellist tätig; er studierte am Royal College of Music in London und bei Richard Hirschl vom Chicago Symphony Orchestra.
Walker ist auch Komponist; seine Werke erscheinen bei der Universal Edition. Seine Solo-, Kammer- und Orchesterwerke wurden im Musikverein, im Wiener Konzerthaus und im Palau de la Música Catalana aufgeführt, ebenso in Zusammenarbeit mit Tanzensembles im Guggenheim-Museum Bilbao und beim Sarajevo Ballet Festival.
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Presse

Die Presse, 18. Oktober 2024
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Online Merker · 29. Jänner 2026 · Stefan Pieper
Aufnahme mit dem Wiener Concert-Verein · Mozart und Choveaux
Rezension lesenAuftritte

Mozart und Choveaux
Marianna Martines — Sinfonia C-Dur (I)
W. A. Mozart — Konzert für zwei Klaviere Es-Dur, KV 365
Françoise Choveaux — Cristián en el Tortoni, op. 261
Joseph Haydn — Symphonie Nr. 43 „Merkur“
Wiener Konzerthaus, Mozart-Saal
Schönberg und Mahler · Jubiläumskonzert zu 125 Jahren Universal Edition
Gustav Mahler — Symphonie Nr. 4
Arnold Schönberg — Kammersymphonie Nr. 1, op. 9b (Fassung für großes Orchester)
Musikverein, Großer Saal
Pärt, Mozart und Bruckner
Arvo Pärt — Fratres
W. A. Mozart — Klavierkonzert A-Dur, KV 488
Anton Bruckner — Symphonie Nr. 7
